Instrumentenmuseum

Instrumentenmuseum

 

Von klein auf hatte Klaus Göckes Freude an der Musik und entschloss sich deshalb früh, sein Hobby zum Beruf zu machen. Der Beruf des Neu-Isenburgers klingt fast schon exotisch: Metallblasinstrumentenmachermeister und Schlagzeugmachermeister. Und um das Ganze noch abzurunden, trug er in rund 40 Jahren eine stolze Sammlung von Holz- und Metallblasinstrumenten, Zupf- und Tasteninstrumenten, sowie Schlaginstrumenten, alten Notenbüchern und Zubehör zusammen, die nun seit einigen Jahren in einem eigens eingerichteten Instrumenten-Museum im Musikhaus Göckes ausgestellt sind.

Insgesamt beläuft sich die Sammlung der Musikinstrumente auf ca. 350 Stücke, das älteste ist auf das Jahr 1770 datiert.

Unter den „Schätzen“ befindet sich auch ein funktionstüchtiges Orchestrion, das ebenso wie viele andere Instrumente von Herrn Göckes in der eigenen Meisterwerkstatt restauriert wurde. Ein Kornett mit Prunkgravur, ein englisches Tafelklavier von 1825, eine Glas-Trompete, eine komplett aus Streichhölzern gefertigte Gitarre sowie ein Klappenhorn von ca. 1820.

Abgerundet wird die Ausstellung außerdem durch Orginale und Reproduktionen alter Zeichnungen und Gemälde aus verschiedenen Epochen, auf denen Musikinstrumente zu sehen sind. Die Vitrinen werden zudem durch kleine Porzellanfiguren aufgelockert, die selbstverständlich alle etwas mit Musik zu tun haben. Außerdem finden Sie Postkarten und alte Preislisten. Der Besucher kann so beispielsweise erfahren, dass eine Zither im Jahr 1899 sechs Mark gekostet hat.

Viele der Musikinstrumente sind liebevoll restauriert, sodass sich ein Ausflug in die musikalische Vergangenheit immer wieder lohnt.

Öffnungszeiten:
Mo., Di., Do. und Fr.: 9.00 – 12.30 Uhr und 14.30 – 18.30 Uhr
Sa. 9.00 – 14.00 Uhr oder nach Vereinbarung
Gruppen nur nach Voranmeldung.
Eintritt pro Person 2,– €